Die Chipkarte als Praxisausweis wird abgelöst

Bisher war der Betrieb von Konnektoren untrennbar an physische SMC-B-Karten gebunden: Das bedeutete aufwendige Kartenlogistik, Laufzeiten, Austauschprozesse und ein erheblicher Administrationsaufwand, z.B. bei der notwendigen PIN Eingabe.

Mit dem neuen HSM-B stellt RISE nun eine Lösung bereit, die SMC-B-Funktionalitäten zentral im Rechenzentrum für den RISE Highspeed-Konnektor (HSK) bereitstellt.

Sicherheit bleibt gewährleistet: Private Schlüssel verbleiben vollständig innerhalb des sicheren Hardware Security Modul und sind nicht exportierbar. Der Wegfall der SMC-B als Karte und physischer Kartenterminals ermöglicht ein virtuelles Kartenterminal, das redundant, performant, zentral und ausfallssicher betrieben werden kann.

Daraus ergeben sich klare Vorteile für Krankenhäuser, Klinikverbünde, Betreiber zentralisierter IT-Infrastrukturen und zukünftig auch für alle anderen Leistungserbringer:

  • Deutlich geringerer Aufwand im Betrieb
  • Höhere Skalierbarkeit
  • Stabilere, wartungsärmere TI-Architektur

Mit dieser Bereitstellung schafft RISE die technische Basis für eine moderne, zentral verwaltbare TI-Infrastruktur – ohne physische Kartenprozesse und optimal ausgelegt für die Anforderungen größerer Einrichtungen.